Die Ineffizienz bei der Schadensmeldung
In der Immobilienverwaltung und im Facility Management (FM) prasseln täglich dutzende Schadensmeldungen ein: Mieter klagen über feuchte Wände im Keller, die Schranke an der Tiefgarage klemmt, oder im Treppenhaus flackert das Licht. Der klassische Prozess ist unfassbar zeitraubend: Ein Hausmeister oder Objektverwalter muss physisch anreisen, sich den Schaden ansehen, ein Foto machen, ins Büro zurückfahren und dann erst entscheiden, welches Gewerk (Elektriker, SHK, Schlosser) beauftragt wird.
Diese „Vorab-Sichtungen“ fressen Unmengen an Zeit und verursachen immense Personalkosten. Schickt die Verwaltung stattdessen auf Verdacht sofort einen spezialisierten Handwerker (z.B. einen teuren Elektronotdienst), stellt dieser vor Ort oft fest, dass nicht die Leitung defekt ist, sondern nur eine Sicherung herausgesprungen war. Die Kosten trägt am Ende die Verwaltung oder der Eigentümer.
Mängelqualifizierung als Flaschenhals
Die Kernaufgabe einer effizienten Verwaltung besteht darin, eingehende Meldungen blitzschnell und akkurat zu qualifizieren (Triage), um dann präzise das richtige Gewerk auszusteuern, ohne dass ein eigener Mitarbeiter das Objekt anfahren muss. Fotos von Mietern sind hierbei oft ungenügend, da sie den Kontext (z.B. den Gesamtzustand des Raums) nicht einfangen.
Der Mieter als Auge vor Ort
Nutzen Sie den Mieter! Senden Sie ihm einen tele-LOOK Link aufs Smartphone. Er streamt live aus dem Waschkeller. Sie machen im Büro hochauflösende Screenshots für das Dienstleister-Ticket.
Gewerke punktgenau beauftragen
Da Sie durch das Live-Video den genauen Umfang des Schadens (z.B. Rohrbruch vs. kleine Tropfstelle) kennen, beauftragen Sie Handwerker mit präzisen Infos und Fotos.